In Vorbereitung: Niki de Saint Phalle

Wir wenden uns im April der Künstlerin Niki de Saint Phalle und ihren Nanas zu, jenen sinnlichen, farbenfroh gestaltete voluminöse weibliche Körper, mit ihren überdimensionierten Geschlechtsmerkmalen. Drei davon stehen seit 1974 am Hannoverschen Leineufer. In den 70ern waren diese "drallen Weiber", den Bürger noch ein Dorn im Auge. Kunst im öffentlichen Raum hatte es schwer, sich zu behaupten. Heute nimmt wohl kaum einer mehr Anstoß daran. Sind ihre Nanas als eine Hommage an die prähistorischen Venus-Skulpturen zu verstehen?

 

Zeigt sich in ihnen, das erlittene Trauma der Künstlerin? Lassen wir uns überraschen, was die spirituelle Arbeit uns zeigen wird.