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Berenice Abbott (1898-1991)

Portraits of Modernity - eine Ausstellung im Mediapark Köln

Gestern besuchten wir im Mediapark Köln  die photographische Sammlung, um dort die  ausgestellten Fotografien von Berenice Abbott zu betrachten. Das Werk dieser bedeutenden amerikanischen Photographien wurde durch 174 ausgewählten Originalphotographien, flankiert mit Interessanten  Archivmaterialien in Vitrinen, dort präsentiert. 

 

Eine gute Ausstellung, die sich für uns in Vorbereitung eines spirituellen Seminares über Fotografie gelohnt hat. Da diese Ausstellung nur noch ein paar Tage dauert, müssen sich interessierte beeilen.

 

Aus Wikipedia erfahren wir aktuell über ihr Leben:

"Nach einem Studium der Journalistik an der Ohio State University studierte Abbott ab 1921 an der Pariser Académie de la Grande Chaumière bei Antoine Bourdelle zunächst Bildhauerei. Im Jahr 1923 ging sie für kurze Zeit nach Berlin, um an der Staatlichen Kunstschule zu studieren, sie kehrte im gleichen Jahr nach Paris zurück.[1] Auf Anraten des Surrealisten Man Ray, dessen Assistentin sie von 1923 bis 1925 war, begann sie zu fotografieren. Sie wurde durch Porträts berühmter Künstler und Schriftsteller der 1920er-Jahre wie etwa James Joyce, Jean Cocteau, Marie Laurencin, Coco Chanel und Djuna Barnes rasch bekannt. 1925 entdeckte sie die Fotografie von Eugène Atget und nahm dessen Aufnahmen von Paris zum Vorbild für ihre späteren New Yorker Arbeiten. Atget starb 1927 und Abbott kaufte dessen Nachlass auf, um sein Werk einem breiteren Publikum bekannt zu machen. 1968 verkaufte sie Atgets Bilder an das Museum of Modern Art. Mit finanzieller Unterstützung der Mäzenin Peggy Guggenheim eröffnete Abbott 1926 ihr eigenes Atelier in Paris.

 

1929 kehrte sie in die USA zurück und war dort anfänglich als freie Bildreporterin tätig. Mit ihrer Dokumentation von New York City begann sie 1929 und veröffentlichte einige ihrer Arbeiten in den Bildbänden Changing New York von 1939 und Greenwich Village today and yesterday von 1949. Ihre Arbeiten bieten eine historische Chronik vieler heute zerstörter Gebäude und Gegenden der Stadt. 1934 bis 1958 war sie Dozentin für Fotografie an der New School for Social Research in New York. 1940 bis 1960 wandte sie sich der wissenschaftlichen Fotografie zu und dokumentierte physikalische Phänomene. 1958 erschienen einige dieser Fotografien in einem Physik-Lehrbuch für Schüler. Nach dem Tod ihrer langjährigen Lebensgefährtin, der Kunstkritikerin Elizabeth McCausland, zog Abbott 1965 nach Maine.[1] 1983 wurde sie Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters.

 

Ihr Lebenswerk wurde mehrfach durch Ausstellungen und Retrospektiven gewürdigt, darunter eine im Museum of Modern Art."