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Fahrenheit 451

Dieser Roman spielt in einem Staat indem schon der Besitz von Bücher oder das Lesen dieser, als  schweres Verbrechen gilt. Bis vor kurzem verband ich mit dem Titel nur die Buch-Verfilmung von François Truffaut mit Oscar Werner und Julie Christie, die ich in den 70ern im Fernsehen gesehen hatte. Der Film animierte mich damals nicht dazu den Roman lesen zu wollen. Glücklicherweise bekam ich das Buch dieses Jahr zum Geburtstag geschenkt. Mit dem Lesen wurden mir die aktuellen gesellschaftlichen Bezüge bewusst, so dass ich dieses Buch 2020 als literarisches Seminarthema anbieten werde. 

 

Der Protagonist des Romanes ist der 30-jährige Feuerwehrmann Guy Montag. Die Feuerwehr in diesem Roman bekämpft keine Brände, sondern legt sie indem sie aufgespürte, illegale  Bücher verbrennt, denn Lesen fördert das selbständiges Denken! Ein Denken, was über kurz oder lang zu einem antisozialem Verhalten führen wird und so die Gesellschaft destabilisiert. Dieser Roman aus dem Jahr 1953 weist zwei überraschende Parallelen zum heutigem Zeitgeschehen auf. Diesen Roman sollte man deshalb unbedingt lesen und ist somit meine Buchempfehlung für den August 2020.

 

Mein Buchexemplar erschien im Heyne-Verlag (ISBN: 978-3-453-31983-7)